02. Mai 2025 | 19.30 Uhr | Kirche St.Mangen | Eintritt frei

«Wiborada. Ein Frauenleben im frühen Mittelalter» erzählt die Geschichte Wiboradas von ihrer Kindheit an und bis über ihren Tod hinaus  – nah an den legendarisch überlieferten Ereignissen und den historischen Begebenheiten jener Zeit.

Was treibt eine Frau an, sich für den Rest ihres Lebens auf 10 Quadratmeter Lebensraum zu beschränken, ohne Sonnenlicht in kalten Mauern zu bleiben? Lässt sich daraus heute – 1100 Jahre später – noch Sinn gewinnen?

Getrieben von dieser Frage verbrachte die Ostschweizer Bibel- und Märchenerzählerin Moni Egger im Juli 2024 eine Schreibwoche in der Wiborada-Klause. «Beim Ankommen fiel mir zuerst der Baustellenlärm auf. Als zweites die eisige Kälte. Aber kaum hatte ich den Computer auf den hellen Holztisch gestellt, drangen weder Lärm noch Kälte mehr durch. Beides war da, hatte aber mit ihr nichts mehr zu tun. So muss es Wiborada auch gegangen sein!, dachte ich mir...»

Ein erster Zugang war gefunden. Mit Hilfe von vielen Büchern und noch mehr Phantasie entstand daraus eine Erzählfassung zu Wiboradas Leben; entlang der Heiligenlegende, die bereits ca. 960 von Mönch Ekkehard aufgeschrieben wurde.

Erzählung auf Schweizerdeutsch:
Moni Egger, Dr. theol., Märchen- und Bibelerzählerin (bibelerz.ch | matmoni.ch)

Den Entstehungsprozess nachlesen: Produktionstagebuch

Musik: Klosterhofquartett: Bettina Kugler (Sopran), Rita Keller (Alt),Christoph Strässle (Tenor), Walter Raschle (Bass)

Stickerei: Teresa Serpa

Unterstützt durch:
  • Kulturförderung Stadt St.Gallen
  • Kultur St.Gallen Plus
  • Ria & Arthur Dietschweiler Stiftung
  • Erwachsenenbildungsfond der Evang.-ref. Kirche des Kantons St.Gallen

Weitere Aufführungen:
22.05.2025 – 19 Uhr: Katholische Pfarr- und Kirchgemeinde Wil
14.09.2025 – 17 Uhr: Pfarrei St. Felix und Regula, Thalwil
24.09.2025 – 19 Uhr: Paulus-Akademie Zürich
Wiborada-Stickerei: Teresa Serpa
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