Aktuelles
27.02.2026

Stiftsarchiv zeigt erstmals Wiboradas Unterschrift

Peter Erhart vom Stiftsarchiv St. Gallen präsentiert den Ausstellungskatalog zur Ausstellung Vviberat & Rachilt. Erste Spuren.

Anlässlich 1100 Jahre Wiborada von St.Gallen begaben sich Peter Erhart und sein Team vom Stiftsarchiv auf Spurensuche. Sie entdeckten schriftliche Zeugnisse aus ihrer Lebenszeit, darunter ein «Autograph» der Heiligen! [mehr]
Noch bevor sie sich in einer Zelle bei St.Georgen und später bei St. Mangen einschliessen liess, unternahm Wiborada wohl eine Wallfahrt zur Georgsreliquie auf die Insel Reichenau. Gemeinsam mit ihrer Begleiterin Rachilt beschloss sie, sich ins Gedenkbuch der Reichenauer Mönche einzutragen. «Dieses «Buch des Lebens» liest sich wie das «Who is who» der damaligen alemannischen Gesellschaft», erklärt Stiftsarchivar Peter Erhart. Platz darin fand nur, wer etwas galt und bereit war, eine Spende an die Mönche – im Austausch für ihr Gebet – zu zahlen.

Unter den 38.000 Namen stechen «Vviberat» und «Rachilt» besonders hervor: Sie stehen in einem frei gebliebenen Raum zwischen Spalten mit den Namen der Mönche von Luxeuil. Wiborada, die laut Peter Erhart von ihrem Bruder Hitto das Lesen und Schreiben gelernt hatte, schrieb sich wohl ganz bewusst in die Nähe dieser Mönche, die eine enge Beziehung zu St. Gallen pflegten.

Warum es wahrscheinlich ist, dass Wiborada selbst unterschrieb

Es ist «eher ausgeschlossen», dass ein Mönch ihr diesen Platz zuwies oder für sie unterschrieb. «Dieser hätte kaum eine solche Leerstelle gesucht, sondern eher den Schluss der Liste». Damit hat das Stiftsarchiv St.Gallen die – vermutlich einzige – autographe Spur Wiboradas entdeckt und zeigt Wiboradas Unterschrift nun im Original im Rahmen der Ausstellung «Vviberat & Rachilt» vom 27. Februar bis 28. Mai 2026.

Nur ein paar Sekunden wird das Reichenauer Gedenkbuch jeweils beleuchtet, um die wertvollen Handschriften zu schützen. Wer Wiboradas Eintrag auf der rechten Buchseite (linke Spalte, unteres Drittel) entdecken will, muss schnell sein – und wundert sich vermutlich, statt «Wiborada» etwas zu lesen, das wie «Uuiberat» aussieht. «Vviberat», so ihr alemannischer Name, wurde erst später latinisiert zu «Wiborada». Und erst ab 920 begann man, das «u» als «v» darzustellen: Laut Peter Erhart ist der Beleg dafür, dass der Eintrag also vor 920 geschehen sein musste, als Wiborada noch nicht als Inklusin lebte und selbst auf die Insel Reichenau reisen konnte.

Rachilt: Gefährtin und geistige Tochter

Dass es sich um die St.Galler Heilige und nicht um irgendeine Wiborada handelt, belegt der Eintrag ihrer Begleiterin «Rachilt» direkt darunter. Wiboradas «Magd, treue Gefährtin und geistige Tochter» war wohl eine Jugendfreundin von Wiborada. Sie folgte ihr als Inklusin und liess sich im Jahr 920 ebenfalls in eine Zelle bei St.Mangen einschliessen, wo sie – mit Unterbrechung durch den Ungarneinfall im Jahr 926 – bis zu ihrem Tod 946 lebte. Ihr Neffe, Ekkehart I, schrieb die erste Heiligenvita über Wiborada und konnte dafür wohl auf Rachilts Erzählungen zurückgreifen.

Für Peter Erhart ist Rachilt die eigentlich unentdeckte St. Galler Inklusin. Wie Wiborada und andere Reklusen wurde sie als geistliche Autorität anerkannt und verehrt. Dass sie nicht ebenfalls heiliggesprochen wurde, erklärt er sich so: «Gleich zwei Frauen heilig zu sprechen, hätte Papst Clemens II im Jahr 1047 wohl überfordert. Er war erst zwei Wochen im Amt», sagt er schmunzelnd.

Hitto: Bruder und Kustos

Neben Wiboradas Autograph zeigt das Stiftsarchiv noch eine zweite Neuentdeckung: Ein Eintrag von Wiborada gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder Hitto im St.Galler «Buch des Lebens», verfasst von Hitto. «Hitto hat Wiborada von Anfang an begleitet», sagt Peter Erhart. Zwei Urkunden, die er vermutlich selbst geschrieben hat, zeigen, dass Hitto und damit auch Wiborada wohl aus dem Raum Jonschwil stammten. 906 wurde Hitto, der zuvor als Priester und Seelsorger tätig war, Mönch in St.Gallen. «Abt Salomo wusste wohl, dass Hitto es im Kloster nicht aushalten würde und stellte ihm sein Häuschen in St.Mangen zur Verfügung», so Peter Erhart. Hitto wirkte als Kustos von St. Mangen – ganz in der Nähe seiner Schwester. Anschaulich zeigt das Stiftsarchiv ein Modell von Wiboradas Zelle, das in Rufweite zu Hittos Haus lag.

«Wiborada war nie allein – ausser in den letzten drei Tagen ihres Lebens»

Begleitet von Rachilt, unterstützt von Hitto, in einer Zelle, die strategisch günstig an der damaligen Hauptverkehrsroute, dem Konstanzer Weg, lag: «Wiborada war nie allein», fasst Peter Erhart zusammen, «ausser die letzten drei Tage ihres Lebens». Von Wiborada vor dem bevorstehenden Einfall der Ungarn gewarnt, brachten sich im Jahr 926 Rachilt und Hitto sowie der Abt und alle Mönche des St. Galler Klosters in Sicherheit. Wiborada war die Einzige, die das Gelübde «stabilitas loci» hielt und beständig in ihrer Klause blieb, wofür sie beim Ungarneinfall mit ihrem Leben bezahlte.

«Am 1. Mai wurde die Rekluse Wiberat von den Heiden erschlagen», hielten die St. Galler Mönche in ihrem Professbuch fest. «Fortan gehörte auch sie zur Gemeinschaft der Mönche», sagt Peter Erhart. Wer das Buch heute betrachtet, entdeckt rund um Wiboradas Namen ein dichtes Gedränge: Nach ihrer Heiligsprechung 1047 liessen sich Mönche sowie weltliche Gäste des Klosters rund um ihre Todesnotiz verewigen. «Sie suchten ganz offensichtlich die Nähe der Heiligen nicht nur an ihrem Grab, sondern auch in einem Buch, das ihr Gedächtnis sicherte und auf ihren Beistand am Tag des Jüngsten Gerichts hoffen liess», so Peter Erhart. Das Buch wurde damit zur Reliquie – und kann ebenfalls in der aktuellen Ausstellung angesehen werden.

Ausstellung und Katalog

«Vviberat & Rachilt – Erste Spuren» ist vom 27. Februar 2026 bis 23. Februar 2027 im Ausstellungssaal des Stiftsarchiv zu sehen. Neben den beiden Reklusen werden auch gemeinschaftliche Lebensweisen beleuchtet, in denen Frauen ihren Alltag religiös gestalteten. Daraus entwickelten sich oftmals blühende Frauenklöster, welche in der Ostschweiz in enger Beziehung zur Fürstabtei St. Gallen standen.

Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag 10–17 Uhr
(Juli bis September: Montag bis Sonntag 10–18 Uhr)
20. April, 9. bis 23. November und 24./25. Dezember 2026 geschlossen
Flyer zur Ausstellung
Ausstellungskatalog
Aktuelles
23.02.2026

Weibliche Weitsicht im Welterbe


Im Westchor der Kathedrale ist seit dem Wochenende eine Kunstausstellung zu Ehren der Stadtheiligen Wiborada zu sehen. Die Werke spiegeln weibliche Energien wider und gipfeln in einem grossen Hauptgemälde, das Wiborada als Bewahrerin darstellt.
Im Westchor der Kathedrale ist seit dem Wochenende eine Kunstausstellung zu Ehren der Stadtheiligen Wiborada zu sehen. Die Werke spiegeln weibliche Energien wider und gipfeln in einem grossen Hauptgemälde, das Wiborada als Bewahrerin darstellt. [mehr]
Was St.Gallen ohne Wiborada wäre, ist schwierig auszumalen. Nachdem sie 925 das Kloster vor einem ungarischen Überfall gewarnt hatte, konnten Menschen und Kulturgüter vor dem Angriff 926 in Sicherheit gebracht werden. Die Plünderer fanden in St.Gallen einzig eine Frau in einer Zelle vor, die sie sofort erschlugen. Die Bewahrerin Wiborada schützte St.Gallen und seine Schätze, nicht aber sich selber. Für Ihre Heldentat wurde sie 1047 in einem offiziellen römischen Verfahren heiliggesprochen – als erste Frau überhaupt.

Dass eine solche historisch und spirituell bedeutende Frau fast in Vergessenheit geriet, war für Hildegard Aepli, Seelsorgerin in der Kathedrale, ein «Skandal». Seit Jahren kämpft sie mit kreativen Aktionen dafür, Wiborada ins kollektive Bewusstsein zu rücken. Ihre Bemühungen gipfeln in einem breitangelegten Programm in diesem Jahr. Exakt 1100 Jahre nach der Erschlagung Wiboradas feiert St.Gallen ein staatlich-religiöses Gedenkjahr. Seit dem Wochenende ist ein entscheidendes Element hinzugekommen: Die Kunstausstellung der süddeutschen Künstlerin Brigitte Messmer in der Kathedrale. Die vielschichtigen Installationen und Bilder in Gedenken Wiboradas sind während der ganzen Fastenzeit zu sehen.

Bischof als Technik-Helfer
Im Chorraum der Kathedrale haben sich am Sonntagabend über 100 Leute zur Vernissage der Kunstausstellung versammelt. Hildegard Aepli stellte den Abend im Sinne von Wiboradas Wirken unter das Motto «ein Zimmer für sich allein». Während ihrer Begrüssung hallte ihre Stimmer mit unangenehmer Verzögerung durch die Lautsprecher, woraufhin Bischof Beat den Chorraum verliess. Nicht aus Trotz, sondern um im Hintergrund die Technik zu justieren, was Hildegard Aepli verdankte und die Gäste mit einem erleichterten Lächeln quittierten.

Für einen sinnlichen Einstieg ins Thema sorgte eine künstlerische Performance, bei der sechs Freiwillige auf einer Papierrolle ihren «eigenen Raum» einnahmen, in dem sie sich mit einem überdimensionalen Bleistift kreisförmig bewegten. Zusammen mit Gesang und Musik wurden dadurch eindrückliche Momente geschaffen. Unter dem gleichen Motto und in Gedenken Wiboradas finden weitere Abende im Chorraum statt. Am 1., 8. und 22. März gibt es sogenannte Fastenimpulse mit spannenden Gästen.

Kunst mit Tiefgang
Nach der Performance wurde die Vernissage beim Westchor, auch Rosshimmel genannt, fortgeführt. Eine «Challenge», wie Hildegard Aepli angesichts der vielen Interessierten sagte. Vor den Bildern erläuterten sie und Brigitte Messmer die Werke und die Ausstellung an sich. Diese besteht aus vier Stationen von der «zarten Sichtbarmachung» bis hin zum monumentalen Bild an der Chorwand: dem Porträt auf rotem Grund der Bewahrerin Wiborada.

Die Süddeutsche Künstlerin setzte sich eineinhalb Jahren mit Wiboradas Leben auseinander. Ihre Werke erreichen viel Tiefe, weil sie sich der Stadtheiligen mit allen Sinnen annäherte und versuchte, ihre Situation nachzuempfinden. Eine Phase lang auch gezwungenermassen, als sie nach einem Unfall zu Hause war und sich ohne Bewegungsfreiheiten eingesperrt fühlte. Die Werke von Brigitte Messmer können erstanden werden. Anfragen per Mail: brigitte.messmer@gmx.de.
Aktuelles
03.02.2026

1100 Jahre Wiborada: Zum letzten Mal lassen sich vier Frauen und ein Mann für je eine Woche einschliessen

Die Inklusinnen und der Inkluse in der Wiborada-Kapelle in St.Georgen: v.l.n.r.: Bettina Ehrle, Ulrike Hasselmann, Gabi Hangartner, Samuel Rüegg, Simone Curau-Aepli. Fotocredits: Urs Bucher  Die Inklusinnen und der Inkluse in der Wiborada-Kapelle in St.Georgen: v.l.n.r.: Bettina Ehrle, Ulrike Hasselmann, Gabi Hangartner, Samuel Rüegg, Simone Curau-Aepli. Fotocredits: Urs Bucher 

Aus vier verschiedenen Kantonen vom Bodensee bis Basel und erstmals auch aus Deutschland kommen die vier Inklusinnen und der Inkluse, die vom 1. Mai bis 5. Juni 2026 für je eine Woche in der nachgebauten Wiborada-Zelle leben werden. Wie die St. Galler Stadtheilige lassen sie sich in eine Klause bei der Kirche St.Mangen einschliessen. Die fünf sind die letzten Inklus:innen, denn 2026 jährt sich Wiboradas Todestag zum 1100. Mal, danach wird die Zelle wieder rückgebaut. [mehr]

Simone Curau-Aepli aus Weinfelden TG macht den Auftakt vom 1. bis 8. Mai. Die 64-jährige Unternehmerin, ehemalige Präsidentin des Frauenbund Schweiz und aktive Grossmutter fühlt sich geehrt, im Jubiläumsjahr 2026 als Inklusin dabei zu sein. Sie möchte die Woche nutzen, um Texte religiöser und spiritueller Lieder auf sich wirken zu lassen und zu bearbeiten. Das grosse Wiborada-Fest am 02. Mai 2026 mit Essen, Musik und Lesungen wird sie von der Wiborada-Zelle aus miterleben, durch das eine Fenster ihrer Zelle in die St. Mangenkirche und durch das andere Fenster nach draussen.

Vom 8. bis 15. Mai folgt Ulrike Hasselmann aus Speicher AR. Die 62-Jährige arbeitet als Psychiaterin und Psychoanalytikerin in St. Gallen und schätzt das Jubiläumsjahr als Geschenk, 1100 Jahre Frauengeschichte zu bedenken. Sie wird wie die anderen Inklus:innen ihr Zellenfenster täglich von 12.30 bis 13.30 Uhr und von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr öffnen. Sie sagt: «Jeder Besuch am Fenster ist eine ganz besondere, nicht alltägliche Begegnungsmöglichkeit. Ich möchte Raum geben und die Anliegen der Menschen offen aufnehmen.»

Gabi Hangartner aus Basel lebt vom 15. bis 22. Mai in der nachgebauten Wiborada-Zelle. Die 68-Jährige, in Rente und immer noch gestalterisch tätig, ist neugierig auf die Erfahrung des befristeten eingeschlossenen Seins. Sie sagt: «Auf den ersten Blick wirkt dies harmlos, aber mir wird mehr und mehr bewusst, dass möglicherweise viel Kraft, aber auch Herausforderung darin liegt.»

Bettina Ehrle aus Ravensburg (D), Klinikseelsorgerin, ist Inklusin vom 22. bis 29. Mai. Die 56-Jährige ist fasziniert von Wiboradas Autorität, die sie «aufgrund ihrer Gottverbundenheit, prophetischen Begabung und Weisheit» hatte. «Mich begeistert vor allem der Gedanke, in dieser Woche den Namen Gottes – «Ich bin da» - zu leben», sagt die Theologin.

Zum Abschluss wird der 49-jährige Samuel Rüegg aus Winterthur ZH vom 29. Mai bis 05. Juni als Inkluse in der Zelle leben. Der Sozialarbeiter, Erwachsenenbildner und Coach freut sich auf Besuchende am Fenster und will «einfach präsent» sein.

Herausforderung: Handarbeit wie Wiborada
Nach Wiboradas Vorbild, von der es heisst, dass sie sich in ihrer Zelle u.a. der Handarbeit widmete, werden auch die Inklusinnen und der Inkluse einer handwerklichen Tätigkeit nachgehen. Für einige bedeutet dies eine neue Erfahrung und Herausforderung: Simone Curau-Aepli möchte einen Mehrwert schaffen und überlegt, Abwaschlappen zu stricken oder Verbundenheits-Bänder zu knüpfen, die verschenkt oder für das Wiborada-Projekt verkauft werden können. Ulrike Hasselmann, die seit der Schulzeit keine Handarbeit mehr gemacht hat, versucht, ein Bild mit 1100 Stichen zu sticken, das die Stimmungen der Woche einfängt. Gabi Hangartner, gestalterisch erfahren und künstlerisch tätig, bringt Material zum Zeichnen und Sticken mit, um ihre Kreativität zu entfalten und ihre Reflexionen sichtbar zu machen. Bettina Ehrle wird stricken, während Samuel Rüegg ganz schlicht Papier und Stifte mitbringen will. Alle werden an einem Tagebuch weiterschreiben, das der Handschriftensammlung der Stiftsbibliothek St.Gallen übergeben wird.

Jeden Tag ist jemand da
Die Wiborada-Zelle bildet einen zentralen Bezugspunkt des Wiboradajubiläums: Seit 01. Januar 2026 weilt jeden Tag jemand in der nachgebauten Wiborada-Zelle – im Unterschied zu den vier Inklusinnen und dem Inklusen sind die täglich wechselnden Personen jedoch nicht eingeschlossen. «Da-Sein» ist ein Projekt des Jubiläumsvereins, der Personen aus Kultur, Bildung, Gesellschaft und zwei Landeskirchen vereint.

Wiborada von St.Gallen: Inklusin und Ratgeberin
Wiborada ist neben Gallus und Otmar die dritte St.Galler Stadtheilige. 916 liess sie sich in eine Zelle bei der Kirche St.Mangen als sogenannte Inklusin einschliessen. Bei einem Angriff der Ungarn bezahlte sie 926 mit ihrem Leben dafür. In ihrer Zelle stand ein Fenster stets offen für Ratsuchende. Äbte, Fürsten, Adlige, Mönche und Bürger liessen sich an ihrem Fenster beraten. 1047 wurde sie als erste Frau überhaupt von der katholischen Kirche heiliggesprochen.

Das ökumenische Wiborada-Projekt
Mit dem Projekt Wiborada2021-2026 möchte ein ökumenisches Team ihr den Platz in der Geschichte einräumen, der ihr gebührt. Seit 2021 lassen sich jedes Jahr fünf Personen für je eine Woche in der nachgebauten Zelle der Wiborada von St.Gallen einschliessen. So spüren sie dem Leben der mittelalterlichen Heiligen nach und entdecken ihre Bedeutung für Stadt und Kanton heute. 2026 endet das Projekt.
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