Aktuelles
Noch bis Ende 2026 gibt es die kultigen Souvenirs zu kaufen, die anlässlich 1100 Jahre Wiborada von St.Gallen entwickelt wurden: Im Kulturmuseum, in der Stiftsbibliothek und in der Buchhandlung zur Rose finden Sie beispielsweise Karten, Kerzen, Wein, Buchzeichen, Fencheltee oder einen exklusiven Schlüsselanhänger made in Switzerland.
Ausserdem bietet Judith Thoma ein Buchzeichen, einen «Selbstratgeber» in Form eines pinken Notizbuches und Karten zum Selbstkostenpreis an.

Gemeinsam mit der Künstlerin Irene Thoma und der Giesserei Pfister in Lengnau entstand eine limitierte Auflage von Schlüsselringen aus Silber, an denen Wiboradas «Hüsli» hängt, die kleine Zelle, wie sie im Codex Sangallensis gezeichnet ist. «Der Schlüsselanhänger spielt mit dem Paradox, dass die Inklusin Wiborada weder eine Tür noch einen Schlüssel besass, während wir heute sehr viele Schlüssel mit uns herumtragen», verrät Thoma.
Wiborada-Wein aus dem Thurgau
«Als junge Frau aus St. Gallen sehe ich es als Chance, eine starke historische Frau, die viel bewirkt hat, mit einem Wein zu würdigen», sagt Stickerei-Designerin Annika Büchler. Sie hat die Etikette für den Wiborada-Wein entworfen. «Mich beeindruckt ihr Mut und die radikale Klarheit, mit der sie ihr Leben gestaltet hat. Besonders fasziniert mich ihre Stille als Stärke», so Büchler.

Initiiert hat den Wein Büchlers ehemaliger Nachbar, Rudolf Morant. Dieser ist vielen als Präsident der Krebsliga Ostschweiz bekannt. Warum ausgerechnet er sich für einen Wiborada-Wein einsetzte, erklärt er so: «Ich finde das Wiborada-Jubiläumsjahr ein wichtiges lokales Projekt, das ich gerne unterstützen möchte. Es ist doch erstaunlich, dass die Klosterherren ihrer Prophezeiung eines Hunneneinfalls geglaubt haben, und die Bibliothek ausgelagert und somit gerettet haben».
Für den Wiborada-Wein suchte er einen Winzer aus dem Thurgau, in der Nähe des vermuteten Geburtsortes von Wiborada. Bei Roger Huber wurde er fündig. Mit der Wahl der Weissweinrebe «Riesling Silvaner», die nach ihrem Züchter auch «Müller-Thurgau» genannt wird, stellte er einen weiteren Bezug zu Wiboradas Herkunft her. Mit dem Wein wird eine Karte abgegeben, die über die Tradition der Weinsegnung informiert.

Wiborada-Ikone als Kerze und Karte
Sr.Fabienne Bucher ist es zu verdanken, dass es Kerzen und Karten mit der Wiborada-Ikone zu kaufen gibt. Die Diözesaneremitin hatte die Ikone von Jutta Meier, Eremitin und Ikonenmalerin aus Mindelheim (D) geschenkt bekommen. Die Original-Ikone ist mittlerweile bei Papst Leo XIV – Bundesrätin Karin Keller-Sutter überreichte sie ihm anlässlich ihres Vatikan-Besuchs im Oktober 2025. «Mit der Ikone der Heiligen Wiborada wollte ich an eine mutige Frau erinnern, die als erste offiziell heiliggesprochene Frau der Kirche auch für das Papsttum eine besondere Bedeutung hat», sagte Keller-Sutter dem Tagblatt. Sr. Fabienne hatte persönlich dafür gesorgt, dass die Ikone sicher bei Karin Keller-Sutter ankam.
Eine Kopie der Wiborada-Ikone kann sich nun jeder und jede zur persönlichen Betrachtung mit nach Hause nehmen: Auf der Rückseite der Wiborada-Karte findet sich eine Deutung der verschiedenen Symbole auf der Wiborada-Ikone. Die Wiborada-Kerze wurde von Hongler, der ältesten Kerzenfabrik der Schweiz, produziert.
10.08.2026
Wiborada-Souvenirs noch bis Jahresende erhältlich

Noch bis Ende 2026 gibt es die kultigen Souvenirs zu kaufen, die anlässlich 1100 Jahre Wiborada von St.Gallen entwickelt wurden: Im Kulturmuseum, in der Stiftsbibliothek und in der Buchhandlung zur Rose finden Sie beispielsweise Karten, Kerzen, Wein, Buchzeichen, Fencheltee oder einen exklusiven Schlüsselanhänger made in Switzerland.
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Historikerin Judith Thoma hat in Zusammenarbeit mit «Nanna bunte Küche», einem von Frauen geführten Unternehmen, «Wiboradas Fencheltee» entwickelt. Dies als Erinnerung daran, dass an Wiboradas Grab wilder Fenchel gewachsen sein soll – das ganze Jahr lang.
Ausserdem bietet Judith Thoma ein Buchzeichen, einen «Selbstratgeber» in Form eines pinken Notizbuches und Karten zum Selbstkostenpreis an.

Gemeinsam mit der Künstlerin Irene Thoma und der Giesserei Pfister in Lengnau entstand eine limitierte Auflage von Schlüsselringen aus Silber, an denen Wiboradas «Hüsli» hängt, die kleine Zelle, wie sie im Codex Sangallensis gezeichnet ist. «Der Schlüsselanhänger spielt mit dem Paradox, dass die Inklusin Wiborada weder eine Tür noch einen Schlüssel besass, während wir heute sehr viele Schlüssel mit uns herumtragen», verrät Thoma.
Wiborada-Wein aus dem Thurgau
«Als junge Frau aus St. Gallen sehe ich es als Chance, eine starke historische Frau, die viel bewirkt hat, mit einem Wein zu würdigen», sagt Stickerei-Designerin Annika Büchler. Sie hat die Etikette für den Wiborada-Wein entworfen. «Mich beeindruckt ihr Mut und die radikale Klarheit, mit der sie ihr Leben gestaltet hat. Besonders fasziniert mich ihre Stille als Stärke», so Büchler.

Initiiert hat den Wein Büchlers ehemaliger Nachbar, Rudolf Morant. Dieser ist vielen als Präsident der Krebsliga Ostschweiz bekannt. Warum ausgerechnet er sich für einen Wiborada-Wein einsetzte, erklärt er so: «Ich finde das Wiborada-Jubiläumsjahr ein wichtiges lokales Projekt, das ich gerne unterstützen möchte. Es ist doch erstaunlich, dass die Klosterherren ihrer Prophezeiung eines Hunneneinfalls geglaubt haben, und die Bibliothek ausgelagert und somit gerettet haben».
Für den Wiborada-Wein suchte er einen Winzer aus dem Thurgau, in der Nähe des vermuteten Geburtsortes von Wiborada. Bei Roger Huber wurde er fündig. Mit der Wahl der Weissweinrebe «Riesling Silvaner», die nach ihrem Züchter auch «Müller-Thurgau» genannt wird, stellte er einen weiteren Bezug zu Wiboradas Herkunft her. Mit dem Wein wird eine Karte abgegeben, die über die Tradition der Weinsegnung informiert.

Wiborada-Ikone als Kerze und Karte
Sr.Fabienne Bucher ist es zu verdanken, dass es Kerzen und Karten mit der Wiborada-Ikone zu kaufen gibt. Die Diözesaneremitin hatte die Ikone von Jutta Meier, Eremitin und Ikonenmalerin aus Mindelheim (D) geschenkt bekommen. Die Original-Ikone ist mittlerweile bei Papst Leo XIV – Bundesrätin Karin Keller-Sutter überreichte sie ihm anlässlich ihres Vatikan-Besuchs im Oktober 2025. «Mit der Ikone der Heiligen Wiborada wollte ich an eine mutige Frau erinnern, die als erste offiziell heiliggesprochene Frau der Kirche auch für das Papsttum eine besondere Bedeutung hat», sagte Keller-Sutter dem Tagblatt. Sr. Fabienne hatte persönlich dafür gesorgt, dass die Ikone sicher bei Karin Keller-Sutter ankam.
Eine Kopie der Wiborada-Ikone kann sich nun jeder und jede zur persönlichen Betrachtung mit nach Hause nehmen: Auf der Rückseite der Wiborada-Karte findet sich eine Deutung der verschiedenen Symbole auf der Wiborada-Ikone. Die Wiborada-Kerze wurde von Hongler, der ältesten Kerzenfabrik der Schweiz, produziert.
Aktuelles
Zum 1100-Jahr-Jubiläum 2026 erarbeite Moni Egger eine Kurzerzählung über Wiborada. Diese ist nun zum kostenlosen Download verfügbar.
Foto: Moni Egger am 02. Mai 2026 in der Kirche St. Mangen. Fotocredits: Augustin Saleem. [mehr]
14.06.2026
Zweiehalb uf sibe Schritt | Wiboradas Leben und Sterben in der Klause

Zum 1100-Jahr-Jubiläum 2026 erarbeite Moni Egger eine Kurzerzählung über Wiborada. Diese ist nun zum kostenlosen Download verfügbar.
Foto: Moni Egger am 02. Mai 2026 in der Kirche St. Mangen. Fotocredits: Augustin Saleem. [mehr]
Rund 28 Minuten dauert die Kurzerzählung, die Moni Egger (matmoni.ch) am Festgottesdienst zum Wiborada-Jubiläum präsentierte. Dankenswerterweise stellt die Theologin und Erzählerin diese allen Interessieren zur Verfügung.
Musikalisch wird die Kurzerzählung vom Wyborada-Hymnus 1763 begleitet, eingespielt vom St.Galler Klosterhofquartett unter der Leitung von Rita Keller (Arr.) Für die Aufnahme verantwortlich war Cali Flores von cumbé-records.
Zum Download der Kurzerzählung
Musikalisch wird die Kurzerzählung vom Wyborada-Hymnus 1763 begleitet, eingespielt vom St.Galler Klosterhofquartett unter der Leitung von Rita Keller (Arr.) Für die Aufnahme verantwortlich war Cali Flores von cumbé-records.
Zum Download der Kurzerzählung
Aktuelles
Samuel Rüegg aus Winterthur ist Sozialarbeiter, Erwachsenenbildner und Coach. Vom 29. Mai bis 5. Juni 2026 lebt der 49-Jährige als Inkluse in der Wiborada-Zelle. Für ihn ist die Woche eine Gelegenheit, einfach präsent zu sein, Begegnungen am offenen Fenster zu gestalten und bewusst Abstand vom Alltag zu nehmen. [mehr]
27.05.2026
Samuel Rüegg: «Ich werde das Dramatische der Welt nicht vermissen»
Warum findest du es wichtig, die Erinnerung an Wiborada wach zu halten?
Weil sie für die Stadt, die Kirche und auch für die Emanzipation wichtig ist.
Wenn du Wiborada treffen könntest: Welche Frage würdest du ihr gerne stellen?
Wie hast du die «Vision» wahrgenommen? Was war mit Zweifeln? Wie konntest du mit deiner Botschaft überzeugen?
Wer wird dich am Freitagabend in die Zelle einschliessen?
Zwei langjährige Freunde, die das gerne machen und die ich dann gerne um mich habe.
Welche «Handarbeit» nimmst du dir mit für deine Woche in der Zelle?
Papier und diverse Stifte. Ein Buch oder zwei.
Warum sollte man genau dich am offenen Zellenfenster besuchen?
Ich glaube es gibt keinen Grund genau mich aufzusuchen. Ich freue mich auf Besuchende und werde einfach präsent sein.
Wovor hast du Angst oder besonderen Respekt?
Ich habe schon gefastet: Da gab es Krisen, die gross schienen, aber dann gar nicht so gross waren. Vielleicht wird es zwischendurch mal eng.
Wen oder was wirst du am meisten vermissen in der Zelle?
Den Alltag und meine Menschen.
Und was überhaupt nicht?
Auch Teile des Alltags. Das Dramatische der Welt.
Samuel Rüegg in der Wiborada-Zelle:
Samuel Rüegg aus Winterthur lebt vom 29. Mai–05. Juni 2026 in der nachgebauten Wiborada-Zelle. Das Zellenfenster öffnet er täglich von 12.30–13.30 Uhr und von 17.30–18.30 Uhr.
Um 18.30 Uhr können Sie mit dem Inklusen am Fürbittgebet für die Stadt St.Gallen teilnehmen. (Mo-Fr, So Fürbittgebet mit Handauflegung)
Einschlussritual: Freitag, 29. Mai 2026, 18.30 Uhr, St.Mangen
Aufschlussritual: Freitag, 05. Juni 2026, 18.30 Uhr, St.Mangen
Weil sie für die Stadt, die Kirche und auch für die Emanzipation wichtig ist.
Wenn du Wiborada treffen könntest: Welche Frage würdest du ihr gerne stellen?
Wie hast du die «Vision» wahrgenommen? Was war mit Zweifeln? Wie konntest du mit deiner Botschaft überzeugen?
Wer wird dich am Freitagabend in die Zelle einschliessen?
Zwei langjährige Freunde, die das gerne machen und die ich dann gerne um mich habe.
Welche «Handarbeit» nimmst du dir mit für deine Woche in der Zelle?
Papier und diverse Stifte. Ein Buch oder zwei.
Warum sollte man genau dich am offenen Zellenfenster besuchen?
Ich glaube es gibt keinen Grund genau mich aufzusuchen. Ich freue mich auf Besuchende und werde einfach präsent sein.
Wovor hast du Angst oder besonderen Respekt?
Ich habe schon gefastet: Da gab es Krisen, die gross schienen, aber dann gar nicht so gross waren. Vielleicht wird es zwischendurch mal eng.
Wen oder was wirst du am meisten vermissen in der Zelle?
Den Alltag und meine Menschen.
Und was überhaupt nicht?
Auch Teile des Alltags. Das Dramatische der Welt.
Samuel Rüegg in der Wiborada-Zelle:
Samuel Rüegg aus Winterthur lebt vom 29. Mai–05. Juni 2026 in der nachgebauten Wiborada-Zelle. Das Zellenfenster öffnet er täglich von 12.30–13.30 Uhr und von 17.30–18.30 Uhr.
Um 18.30 Uhr können Sie mit dem Inklusen am Fürbittgebet für die Stadt St.Gallen teilnehmen. (Mo-Fr, So Fürbittgebet mit Handauflegung)
Einschlussritual: Freitag, 29. Mai 2026, 18.30 Uhr, St.Mangen
Aufschlussritual: Freitag, 05. Juni 2026, 18.30 Uhr, St.Mangen



